RMS blickt optimistisch in die Zukunft

Donnerstag, 10. Januar 2002

Nach dem schlechten Werbejahr 2001, das den Radiovermarktern ein Einnahmedefizit in Höhe von 93,4 Millionen Euro bescherte, glätten sich langsam wieder die Sorgenfalten auf der Stirn von Lutz Kuckuck. Der Chef von Radio Marketing Service (RMS) geht davon aus, dass die gesamte Mediengattung Radio dieses Jahr um zwei bis drei Prozent zulegen wird. Für RMS, den größten privaten Radi-overmarkter, prognostiziert Kuckuck einen Gesamtumsatz von 590 Millionen Euro.

Diese Zuversicht schöpft der RMS-Geschäftsführer aus den "erfreulichen Anbuchungen in den ersten Wochen" und hofft, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Besonders beliebt sei die Radiowerbung derzeit bei den Automobilherstellern und Handelsfirmen. Neue Angebotsformen wie Single Spots oder Spot Premieren und diverse Mediaforschungsprojekte sollen die Radiowerbung auch für andere Werbekunden wieder attraktiv machen.
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