RBB rechnet 2006 mit höherem Überschuss

Montag, 02. Januar 2006

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg geht in seinem aktuellen Wirtschaftsplan für dieses Jahr von einem Überschuss von 13,1 Millionen Euro aus - nach rund 200 000 Euro in diesem Jahr. RBB-Intendantin Dagmar Reim führt dies auf das zu ihrem Amtsantritt 2004 gestarteten Spar- und Liquiditätssicherungsprogramm "RBB 2009" zurück, mit dem die acht Rundfunk- und der eine TV-Sender der Anstalt konsolidiert werden sollen. Die Erträge für 2006 beziffert der RBB auf 394,6 Millionen Euro (2005: 392,1 Millionen Euro). Davon stammen 347 Millionen Euro aus Rundfunkgebühren. Die geplanten Aufwendungen liegen 2006 bei rund 383,3 Millionen Euro - rund 8,6 Millionen Euro weniger als im laufenden Jahr. Der Großteil der Aufwendungen entfällt mit 57,1 Prozent auf das Fernsehprogramm, gefolgt von den Hörfunksendern (23,8 Prozent) und dem Bereich Intendanz und Verwaltung (19,1 Prozent).

Zwischen 2004 und 2009 will Reim rund 20 Prozent der Stellen einsparen. Im kommenden Jahr sollen 31 der derzeit rund 1611 Stellen wegfallen, indem sie nicht wieder besetzt werden.

Investieren will der RBB im kommenden Jahr rund 20,5 Millionen Euro. Das Geld soll in den Neubau eines Produktions- und Sendekomplexes für Inforadio und die Erneuerung des Regionalstudios in Frankfurt an der Oder fließen. pap



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