Publicis legt Digitas und LBi zusammen

Dienstag, 05. Februar 2013
Publicis-Chef Maurice Lévy
Publicis-Chef Maurice Lévy

Allmählich wird klar, warum Publicis-Chef Maurice Lévy die Digitalagenturgruppe LBi gekauft hat. Die vor kurzem für mehr als 500 Millionen US-Dollar übernommene Firma wird mit dem ebenfalls zu Publicis gehörenden Netzwerk Digitas zusammengelegt. Mit der Fusion will Lévy das "führende, voll integrierte globale Digitalagenturnetzwerk" etablieren. Die neue Gruppe, die unter dem Namen Digitas LBi firmiert, beschäftigt nach Angaben der französischen Werbeholding rund 5700 Mitarbeiter in 25 Ländern. Zu den wichtigen Kunden gehören Coca-Cola, American Express und L'Oréal. Der größte Markt für Digitas LBi sind die USA. Dort beschäftigt die Gruppe Presseberichten zufolge knapp die Hälfte ihrer Mitarbeiter.

Weitere wichtige Märkte sind Großbritannien (700 Mitarbeiter) und Deutschland, wo insgesamt 450 Mitarbeiter auf der Payroll stehen sollen. Auf diese Zahl dürfte man allerdings nur kommen, wenn man die LBi-Tochter Meta Design hinzuzählt, die auf den Bereich Branding und Design spezialisiert ist. Darüber hinaus gehören LBi-Büros in Köln, Hamburg, Berlin und München zur deutschen Gruppe. Digitas ist am Standort Frankfurt vertreten.

Global CEO des neu formierten Networks wird Luke Taylor, bisheriger CEO von LBi. Er berichtet an Bob Lord, CEO der Technologie-Division von Publicis. "Digitas LBi wird das attraktivste und wettbewerbsfähigste Netzwerk im Markt für Kunden und Talente sein", formuliert Konzern-Chef Lévy den Anspruch. mam  
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