Publicis, Berlin flankiert Markteintritt von Cicero

Donnerstag, 11. März 2004
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In Sachen Agenturbetreuung hat "Cicero", das politische Debattenmagazin aus dem Ringier-Verlag, jetzt Nägel mit Köpfen gemacht. Publicis, Berlin, heißt der neue Etathalter, nachdem die Zusammenarbeit mit der Hamburger-Agentur Shaken not Stirred überraschend beendet worden war. "Mit Publicis, Berlin, sind wir bereits seit Ende 2003 im Gespräch", erläutert Verlagsleiter Martin Paff. "Den Start von Cicero am 25. März flankieren wir ab dem 22. März mit einer Textkampagne in ausgewählten Zeitungen und Zeitschriften sowie mit einer Reihe von Direktmarketingmaßnahmen". Auf TV-Werbung wird bei dem knapp siebenstelligen Etat verzichtet, hier seien die Streuverluste ohnehin zu groß. Erst in einem zweiten Schritt schließt sich auch eine klassische Imagekampagne an.

Für die vertriebliche Abdeckung des Titels zeichnet entgegen anderslautenden Berichten ausschließlich die Axel- Springer-Vertriebs GmbH verantwortlich. Auch die Auflage wird nach oben korrigiert: Statt der geplanten 120.000 sollen jetzt 150.000 Exemplare auf den Markt kommen. Bis Ende 2005 peilt "Cicero" eine Verkaufsauflage in sechsstelliger Höhe an. Der überwiegende Teil soll über Abonnements abgedeckt werden. Paff ist zuversichtlich: "Wir haben bereits jetzt viele Anfragen nach dem Titel, auch von im Ausland lebenden Deutschen." Eine Ausweitung von zuletzt 140 auf 144 Seiten erfährt der Heftumfang. Davon hat der Verlag 40 Anzeigenseiten verkauft. Paff: "Das Konzept hat die Kunden überzeugt, wie das breite Anzeigenspektrum aus den Bereichen Textil, Auto, Banken, IT und Schmuck beweist. nr
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