Public-Affairs-Chef Cornelius Winter und Ketchum Pleon gehen getrennte Wege

Donnerstag, 27. Oktober 2011
Cornelius Winter
Cornelius Winter

Mal wieder ein Abgang in der Führungsspitze von Ketchum Pleon: Nach Informationen von HORIZONT.NET gehen Managing Partner Cornelius Winter, Co-Chef des Berliner Büros und Frontmann für den Bereich Public Affairs, und die Omnicom-Tochter getrennte Wege. Die Personalie wird inzwischen von CEO Dirk Popp bestätigt. Es habe unterschiedliche Auffassungen über die Ausrichtung des Sektors gegeben, erklärt Popp. Winter gilt als erfahrener Experte im Bereich Public Affairs, für den er agenturübergreifend die Verantwortung hatte. Zu den Kunden, die Ketchum Pleon in diesem Segment betreut, gehören das Bundesfamilien- und das Bundesfinanzministerium. Zudem ist Ketchum Pleon für mehrere Ministerien auf Länderebene zuständig.

Winter wird seinen bisherigen Arbeitgeber Ende des Monats verlassen. Noch offen ist, wer künftig die Verantwortung für das Thema Public Affairs bei Ketchum Pleon übernimmt. CEO Popp betont, dass der Bereich eine wichtige Säule der Agentur bleiben und ausgebaut werden soll. Man führe bereits Gespräche mit Kandidaten für die Position des Head of Public Affairs.

Das Berliner Büro dürfte in Zukunft alleinverantwortlich von Christiane Schulz geführt werden. Sie gehört auch dem standortübergreifenden Executive Board der Netzwerkagentur an. Schulz gilt allerdings nicht als ausgewiesene Expertin für den Bereich Public Affairs. In diesem Bereich hatte die Agentur zuletzt einige führende Mitarbeiter verloren. Verbliebene Speerspitze ist der frühere Berliner SPD-Stadtentwicklungssenator Peter Strieder. mam  
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