Prognose: ITK-Markt erholt sich

Freitag, 11. Juli 2003

Der Berliner Branchenverband Bitkom rechnet mit einer allmählichen Konsolidierung des Informations- und Telekommunikationsmarktes. Dies geht aus den Ergebnissen des fünften Branchenbarometers hervor. Danach rechnen knapp die Hälfte der in Deutschland tätigen Unternehmen für 2003 mit höheren Umsätzen, ein Viertel hofft auf ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. Lediglich 25 Prozent der Befragten erwarten ein Minus.

Insgesamt glaubt der Vorsitzende der Bitkom-Geschäftsführung Bernhard Rohleder, dass die Branche 2003 mit einer schwarzen Null abschließt und gut 132 Milliarden Euro umsetzen wird. Für 2004 erwarten die Bitkom-Experten gar ein Wachstum der ITK-Ausgaben von 1 bis 3 Prozent, für den westeuropäischen ITK-Markt sogar von 4 Prozent.

Sorgenkind der Branche bleibt die schwächelnde Inlandsnachfrage, die im 1. Quartal 2003 gegenüber dem Vorjahreszeitraum stagnierte. Das Exportgeschäft konnte dagegen Zuwächse verbuchen. Fast 65 Prozent der Firmen geben den politischen Rahmenbedingungen die Schuld an der derzeitigen Marktsituation, im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 24 Prozent. "Die Politik hat diese Zeichen verstanden und den nötigen Richtungswechsel eingeleitet", so Rohleder. An der Umfrage beteiligten sich 212 Unternehmen. mas
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