Prognos-Studie prophezeit überproportionales Wachstum von Onlinewerbung

Donnerstag, 27. Juli 2000
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Die klassischen Medien werden im Jahr 2010 rund 73 Milliarden Mark mit Werbung umsetzen. Nach den Ergebnissen der Studie "Werbemarkt 2010", die Prognos in Basel im Auftrag der Mediagruppe München erstellt hat, fließen davon rund 14 Milliarden Mark (20 Prozent) ins Fernsehen. Die Prognose geht von einem durchschnittlichen Wachstum der TV-Werbeinvestitionen von 4,2 Prozent pro Jahr aus. Insgesamt können die klassischen Medien mit einer Wachstumsrate von durchschnittlich 4,6 Prozent jährlich rechnen. Dabei wird die Onlinewerbung überproportional wachsen. Bis zum Jahre 2004 sind durch Onlinewerbung Einnahmen von 2,2 Milliarden Mark zu erwarten. Das entspricht einem Marktanteil von 4 Prozent. Mittelfristig wird die Werbung aus den Bereichen Internet und E-Commerce eine immer größere Rolle spielen und als Wachstumstreiber des Werbemarktes fungieren. Neben der Online-Werbung, die mit 200 Prozent Plus in diesem Jahr quasi außer Konkurrenz wächst, sind überdurchschnittliche Zuwächse für das Fernsehen (plus 7,5 Prozent) und die Werbung per Post/Direktwerbung (plus 7,3Prozent) für 2000 zu erwarten. Alle anderen Werbeträger wachsen im Gesamtmarktvergleich zumindest leicht unterdurchschnittlich.
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