Produzenten und ARD einigen sich auf Umsatzbeteiligung

Freitag, 10. Mai 2013
Die ARD einigt sich mit der Produzentenallianz
Die ARD einigt sich mit der Produzentenallianz

Die Allianz Deutscher Produzenten und die ARD-Anstalten haben sich auf die Modalitäten für die künftige Zusammenarbeit bei Dokumentationen geeinigt. Demnach erhalten die Produzenten eine Beteiligung in Höhe von 16 Prozent der Bruttoerlöse aus der Auswertung der Produktion im Ausland, im Pay-TV, im Kino und Datenträgern wie DVD und Blu-Ray. Eine Einigung über die Beteiligung an Video-on-Demand-Erlösen steht jedoch noch aus. Die Vereinbarung orientiert sich an einem vergleichen Abschluss zwischen Produzentenallianz und ZDF vom Oktober 2012. Die Details regelt das Papier "Eckpunkte der vertraglichen Zusammenarbeit für vollfinanzierte dokumentarische Auftragsproduktionen". "Zwar sind wir damit noch lange nicht am Ende, aber die neue Eckpunktevereinbarung mit den ARD-Anstalten für Dokumentationen markiert das Erreichen einer wichtigen Etappe", kommentiert Alexander Thies, Vorsitzender des Produzentenallianz-Gesamtvorstands, die Regelung.

Das Papier regelt des weiteren, dass Verwertungsrechte, die vom Sender nicht innerhalb einer Fünf-Jahres-Frist genutzt werden, dem Produzenten rückübertragen werden können. Die Regelung gilt für Produktionen, die seit dem 1. Juli 2011 erstausgestrahlt wurden und mindestens 15 Minuten lang sind. Weitere Vereinbarungen wurden zu Handlungskosten, Kalkulationsposten und Bürgschaftskosten getroffen. Der vollständige Text ist bei der Produzentenallianz abrufbar. pap
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