Pro Sieben gibt Details zu neuer Model-Show mit Bar Refaeli preis

Montag, 02. Juli 2012
Topmodel Bar Refaeli präsentiert "Million Dollar Shooting Star"
Topmodel Bar Refaeli präsentiert "Million Dollar Shooting Star"


Seit Wochen wird munter über eine neue Model-Show mit Bar Refaeli bei Pro Sieben spekuliert. Der Sender selbst hüllte sich bislang in vielsagendes Schweigen. Nach einem wenig vorteilhaften Bericht der Boulevardzeitung "B.Z." hat Pro Sieben nun erste Details über das neue Format mit dem Arbeitstitel "Million Dollar Shooting Star" verraten. Heidi Klum ist derweil "ein bisschen" sauer auf den Sender. In "Million Dollar Shooting Star" - der zuvor kolportierte Titel lautete "Million Dollar Model" - geht es demnach nicht darum, ein neues Topmodel zu finden. Es komme "einzig auf DAS perfekte Foto an". In jeder der zehn Folgen der "Challenge-Show" - die Begriffe Model und Castingshow vermeidet Pro Sieben tunlichst - gibt es ein Foto-Shooting, bei dem sich die Kandidatinnen beweisen müssen. Für jedes gewonnene Shooting bekommen die Kandidatinnen 100.000 Dollar in ihren persönlichen Safe gelegt. Im Idealfall könnte ein Mädchen also bis zu 1 Million Dollar gewinnen. Allerdings bekommt nur die Siegerin, die von den Zuschauern gewählt wird, am Ende den Schlüssel zu ihrem Safe. Die anderen Models gehen leer aus. Neben dem israelischen Topmodel Bar Refaeli, die die Show moderiert, stehen den Kandidatinnen Model-Agent Peyman Amin und der Fotograf Oliver Gast zu Seite.

Am Wochenende hatte die Berliner "B.Z." über angebliche Knebelverträge mit den Kandidatinnen berichtet. Diese bekommen nach Informationen des Boulevardblattes pro Folge gerade einmal eine Aufwandsentschädigung von 200 Euro pro Folge, also maximal 1000 Euro. Dafür müssen sie dem Sender auch während der gesamten Ausstrahlungsdauer zur Verfügung stehen. Laut "B.Z." müssen die Mädchen außerdem einer uneingeschränkten Kamera-Begleitung "auch in unangenehmen Situationen" und einer "dramaturgischen Einflussnahme der Produktionsfirma" zustimmen. Dazu kommen empfindliche Geldstrafen bei Nicht-Erscheinen zu Terminen (10.000 Euro) oder Verstößen gegen die Verschwiegenheitspflicht (50.000 Euro).

Wenig begeistert ist verständlicherweise Heidi Klum über die neue interne Konkurrenz. Sie sei schon "ein bisschen sauer" auf Pro Sieben, sagte sie der "Bild am Sonntag". "Wäre ich Pro Sieben, würde ich meiner Top-Sendung keine Konkurrenz machen. Aber mir gehört Pro Sieben nicht, ich bin nur Angestellte." dh
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