Pro Sieben Sat 1 prüft Verkauf der Produktionssparte

Montag, 30. April 2007
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Der Münchner TV-Konzern Pro Sieben Sat 1 soll seine Finanzen einer genauen Prüfung unterziehen. Berichten des Nachrichtenmagazins "Spiegel" zufolge, plant die Sendergruppe den Verkauf ihrer Produktionssparte, zu der die Senderstudios, die Datenverarbeitung und die technische Verbreitung der Kanäle gehören. Es wird kolportiert, dass Technikkonzerne wie Thomson, IBM und Siemens als mögliche Übernahmekandidaten gezielt angesprochen worden seien. Mit rund 1000 Mitarbeitern in dieser Sparte wäre ein Drittel der Gesamtbelegschaft von diesem Schritt betroffen. Der mögliche Grund für den Sparkurs könnte die angepeilte Fusion der Pro-Sieben-Sat-1-Gruppe mit der SBS Broadcasting Group sein. Die Entscheidung soll nach einer umfassenden Prüfung der Unternehmenszahlen und auf Grundlage von Bewertungen durch die Investmentbank Citigroup sowie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Susat voraussichtlich Mitte dieses Jahres fallen. bn

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