Pro Sieben Sat 1 Media muss Umsatzeinbrüche hinnehmen

Montag, 29. April 2002

Die Pro-Sieben-Sat 1-Gruppe kämpft mit der schwachen Werbekonjunktur. Der Gewinn des Münchner TV-Konzerns ist im ersten Quartal weiter eingebrochen. Das Ergebnis vor Steuern sank von 28,6 Millionen Euro im ersten Quartal 2001 auf jetzt 8,5 Millionen Euro 2002. Der Konzernumsatz verminderte sich im selben Zeitraum um 5 Prozent auf 489,3 Millionen Euro. Das EBITDA lag im im 1. Quartal bei 35,3 Millionen Euro. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es noch rund 54 Millionen Euro. Das EBIT erreichte 21,6 Millionen Euro, was einem Rückgang von 44 Prozent entspricht.

Während Pro Sieben beim Ergebnis vor Steuern ein Zehntel einbüßte, muss Sat 1 Schlimmeres verkraften. Satte 86 Prozent Minus verzeichnet der Sender im ersten Quartalsergebnis. Ähnlich ergeht es Kabel 1. Der Sender muss Einbußen von 75 Prozent hinnehmen. Für die ersten neun Monate des Werbejahres 2002 erwartet Vorstandsvorsitzender Urs Rohner eher schwächere Zahlen als im Vorjahr. Erst im 4. Quartal könne mit einer deutlichen Erholung gerechnet werden.
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