Privatsender schränken Werbung für Sportwetten ein

Mittwoch, 12. Juli 2006

Private Fernsehsender und Landesmedienanstalten haben sich auf einen gemeinsamen Maßnahmenkatalog zur Werbung für private Sportwetten geeinigt. Im Zentrum der Maßnahmen steht die Suchtprävention. So werden Werbespots für private Sportwetten mit entsprechenden Hinweisen zur Suchtprävention versehen. Zudem werden Hinweise auf geeignete Anlaufstellen zur Suchtberatung gegeben. "Darüber hinaus schließen die Sender für die Zukunft weitere quantitative und qualitative Beschränkungen nicht aus", heißt es in einer Erklärung der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM). "Die Sender nehmen unabhängig von der nach wie vor noch nicht abschließend geklärten rechtlichen Situation ein wichtiges Moment aus aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts auf, in dem sie auf den Faktor der Spielsucht und ihrer Bekämpfung abheben. Damit leisten sie einen erkennbaren Beitrag zur Klärung anstehender Probleme, der auch in einem späteren Lotteriestaatsvertrag eine Rolle spielen könnte", erklärt Norbert Schneider, Vorsitzender der Gemeinsamen Stelle Programm, Werbung, Medienkompetenz der DLM. dhe
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