Private Rundfunkbetreiber und ZDF streiten wegen iDay

Freitag, 29. November 2002

Gar nicht einverstanden ist der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) mit der Multimedia-Show iDay, die das ZDF am vergangenen Donnerstag gestartet hat. Mit seiner Internet/TV-Show zeige das ZDF, "wie Gebührengelder in unverantwortlicher Weise zweckentfremdet werden könnten", moniert der VPRT. ZDF-Intendant Markus Schächter weist die Kritik indes zurück: "Die heftige und in der Sache völlig unangemessene Reaktion der kommerziellen Wettbewerbe zeige, "dass die Dynamik der programmlichen Innovation des ZDF dort offenbar Verunsicherung auslöse", so Schächter.  

 Der ZDF-iDay ist ein Internet- und TV-Marathon, der mit einer 26-stündigen Live-Übertragung im Internet startet und anschließend in einer TV-Nacht im ZDF fortgesetzt wird. Ziel ist, den bestehenden Live-Show-Rekord von 25 Stunden zu schlagen. Das Konzept der Sendung bestehe darin, die Inhalte sowohl im Fernsehen als auch über das Internet zu verbreiten, erklärt das ZDF. Der Vorwurf des VPRT, das TV-Programm begleite hier nur ein im Vordergrund stehendes Internetangebot, sei falsch.
Meist gelesen
stats