Private Equity-Firma kauft sich bei Springer ein

Donnerstag, 09. Oktober 2003

Die amerikanische Private-Equity-Firma Hellman & Friedman LLC, San Francisco, kauft einen Anteil von 19,4 Prozent an der Axel Springer AG. Die Unterzeichnung eines entsprechenden Vertrages hat Hellman & Friedman heute bekannt gegeben. Der Kaufpreis beträgt 350 Millionen Euro. Das Aktienpaket übernimmt die Firma von der Deutschen Bank, die insgesamt 29,4 Prozent hält. CEO Brian Powers soll ein Aufsichtsratsmandat bei Axel Springer übernehmen:"Wir freuen uns, als weiterer Großaktionär neben der Familie Springer an Bord zu sein", sagte Brian Powers. Hellman & Friedman sind auch Teil des Konsortiums, das die Übernahme der Senderfamilie Pro Sieben Sat 1 Media durch den amerikanischen Medien-Unternehmer Haim Saban finanziert hat.

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG: "Hellman & Friedman sind uns als neuer Aktionär willkommen. Die Gesellschaft hat sich im internationalen Mediengeschäft profiliert. Gemeinsam werden wir im Interesse der Axel Springer AG und aller Aktionäre den eingeschlagenen Kurs der Kreativität und Profitabilität fortsetzten." he

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