Print-MA: Der Spiegel macht Boden gut

Mittwoch, 22. Januar 2003
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Die Zeitschriftenverlage können in der Print-Mediaanalyse (MA 2003/I) der Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse ihre Reichweiten insgesamt weitgehend stabil halten. Vor allem der "Spiegel" hat Grund zur Freude: Gegenüber der MA 2002/II haben die Hamburger ihre Reichweite um 160.000 Leser auf 5,88 Millionen Leser pro Ausgabe (LpA) steigern können. Damit verkürzt sich auch der Abstand zum "Stern", dessen Reichweite um 370.000 LpA auf insgesamt 7,54 Millionen LpA sinkt. Auch der "Focus" gibt Leser ab: Hier beträgt der Rückgang - bei einer Gesamtreichweite von 6,04 Millionen LpA - 140.000 Leser.

Zum Teil satte Zuwächse weisen die Motorzeitschriften auf: Top-Reichweitengewinne gibt es vor allem bei Springers "Auto-Bild" (plus 190.000 Leser), Bauers "Auto-Zeitung" (plus 100.000 LpA) und die "ADAC Motorwelt" (plus 670.000 LpA). Auch die Wissenszeitschriften haben Zulauf: Das Reichweitenplus verteilt sich dabei vor allem auf "Bild der Wissenschaft" (plus 110.000), "Geo" (120.000 LpA), "P.M. Magazin" (plus 210.000) und "National Geographic" (130.000 LpA).
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