Primacom verbucht höheren Nettoverlust als im ersten Halbjahr 2000

Montag, 27. August 2001

Trotz eines Umsatzzuwachses von 44,2 Prozent auf 78,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr verbucht der Mainzer Kabelnetzbetreiber Primacom in den ersten sechs Monaten 2001 einen deutlich höheren Nettoverlust als im ersten Halbjahr 2000. Das geht aus dem Halbjahresbericht hervor, den das Unternehmen am heutigen Montag vorstellte. Der Nettoverlust sei von 17,1 Millionen Euro in der Vorjahresperiode auf 53,4 Millionen Euro gestiegen. Das angepasste Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) habe sich jedoch um 46,3 Prozent auf 35,1 Millionen Euro erhöht. Auch auf Gesellschaftsebene gerät Primacom ins Stocken: Angaben des "Handelsblatts" zufolge soll die geplante Fusion von Primacom und dem niederländischen Kabelkonzern United Pan-Europe Communications (UPC) um bis zu acht Wochen verschoben werden: Wegen der indirekten Mehrheit des US-Konzerns Liberty Media an UPC sei die Zustimmung nicht mehr gesichert.
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