Presserat nimmt auch Beschwerden über Online-Angebote entgegen

Freitag, 05. Dezember 2008
Sprecher des Presserats: Manfred Protze
Sprecher des Presserats: Manfred Protze
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Presserat Bonn Beschwerde Manfred Protze


Im kommenden Jahr weitet der Deutsche Presserat in Bonn seine Arbeit auf den Bereich Online-Angebote aus. Leser haben dann die Möglichkeit, sich über journalistisch-redaktionelle Beiträge beim Rat zu beschweren. Ebenfalls können die Anbieter von Telemedien mit journalistisch-redaktionellen Inhalten sich der publizistischen Selbstkontrolle anschließen. Dazu müssen sie sich allerdings zum Pressekodex, den Grundsätzen zum Redaktionsschutz und der Spruchpraxis des Presserats bekennen.
„Die Ausweitung des Pressekodex auf den Online-Bereich und die Möglichkeit für Leser und User, sich über Publikationen auch aus dem Internet beim Presserat zu beschweren, kann die Glaubwürdigkeit der einzelnen Online-Medien enorm stärken", sagt der Sprecher des Presserats, Manfred Protze.

Presseverlage, die bereits eine Selbstverpflichtungserklärung unterschrieben haben, erhalten eine erweiterte Fassung und einen Aufruf, sich der Selbstregulierung im Bereich Online anzuschließen. Verlage, die noch keine Selbstverpflichtungserklärung abgegeben haben, werden spätestens Anfang 2009 dazu aufgefordert. HOR
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