Pressepost-Preise steigen um 0,5 Prozent

Donnerstag, 28. August 2003

Im Jahr 2004 steigen die Pressepost-Preise durchschnittlich um 0,5 Prozent. Darauf haben sich der Verband deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und die Deutsche Post geeinigt. Der Wert errechnet sich laut Rahmenvereinbarung nach der Inflationsrate des laufenden Jahres, wobei in Nachbetrachtung der Inflationsrate des Vorjahres ein Ab- oder Zuschlag vorgenommen wird. Dieses Jahr kommt zusätzlich die von der Bundesregierung geplante LKW-Maut hinzu, die die Post an ihre Kunden weitergeben will. Da hier noch kein genaues Prozedere feststeht, einigte man sich auf Wunsch des VDZ auf eine Abschlagzahlung von 0,35 Prozent.

Insgesamt äußerte sich VDZ-Verhandlungsführer Hartmut Bühne, Fachbereichsleiter Vertrieb bei Gruner + Jahr, zufrieden mit der Preiserhöhung, die 2003 0,97 Prozent betragen hatte. Zusätzlich handelte der VDZ die Wiedereinführung des sogenannten "Kombiversands" aus. Alle Verlage können diesbezüglich mit der Post einen entsprechenden Zusatzvertrag abschließen. ra
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