Presse-Grosso und Bauer weisen G+J-Handelsspannen-Kritik zurück

Freitag, 12. März 1999

Der Bundesverband Presse-Grosso und die Verlagsgruppe Bauer haben sich von der gestrigen Forderung des Verlagshauses Gruner + Jahr nach einer Neugestaltung des Handelsspannen-Systems zwischen Presse-Grosso und Verlagen distanziert. Der Vorwurf Gruner + Jahrs, das derzeitige Handelsspannen-System behindere mit überhöhten Handelsspannen den "hochpreisigen Qualitätsjournalismus" des Hauses, wies der Bundesverband Presse-Grosso zurück. Bauer-Vertriebschef Uwe Zeyn warf Gruner + Jahr vor, durch die Argumentation journalistische Qualität mit geringer Auflage gleichzusetzen und damit die Käufer und Redakteure nachfragestarker Titel zu beleidigen. Zudem beklagte er, daß Gruner + Jahr das Presse-Grosso mit seiner Vorgehensweise unter Druck setze.
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