Presse-Grosso präsentiert Reform der EHASTRA-Studie

Dienstag, 25. November 2008

Der Bundesverband Presse Grosso (BVPG) hat auf die Forderungen der Mitgliederversammlung reagiert und die Datenschutz-Bestimmungen der EHASTRA-Studie optimiert. So legt der BVPG drei Monate nach der Jahrestagung die überarbeitete Form der Strukturanalyse des presseführenden Einzelhandels, genannt EHASTRA, vor. Wesentliche Änderungen hat der Verband hinsichtlich der Verfügbarkeit von Stammdaten vorgenommen. Diese werden nicht mehr jährlich, sondern wöchentlich aktualisiert und über ein unabgängiges Clearing-Center anonymisiert bereitgestellt. Damit soll ein zeitnahes Monitoring möglich sein, das die Entwicklung der Einzelhandelsstruktur besser abbildet. Die datenschutzrechtlich erforderliche Anonymisierung der Einzelhandels-Daten erfolgt dann über eine zentrale Neuvergabe der EHASTRA-Statistiknummern.
Darüber hinaus können Verlage und Nationaldistributoren temporär personenbezogene Daten abfragen, die sie für bestimmte Zwecke und Aktionen benötigen.

Hier wird der Datenschutz durch vertragliche Zusicherungen zugunsten des Pressehandels sowie durch die vertragliche Zweckvereinbarung mit korrespondierenden Löschungspflichten der Verlage gewährleistet. Für die laufende Absatzmarktanalyse gilt allerdings ein modifiziertes Datenkonzept mit reduzierten Datenfeldern und erweiterten Anforderungen an den Datenschutz. Nun muss die Die Form bedarf nur noch der Zustimmung durch die Datenschutzaufsichtsbehörde.

Mit den Neuerungen will der BVPG den aktuellen datenschutzrechtlichen Erfordernissen Rechnung tragen. Die seit den 70ern gestartete Vollerhebung des Deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenhandels erfolgte bislang zur Stichwoche KW 39.  Sie diente unter anderem dem Presse Grosso, den Verlagen und Nationaldistributoren zur qualitativen Sortimentsanalyse und Aktionssteuerung im Handel. nk
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