Presse-Grosso meldet rückläufige Umsatz- und Absatzzahlen

Dienstag, 13. September 2005

Der Absatz von Zeitungen und Zeitschriften ist im ersten Halbjahr 2005 um 5 Prozent auf 1,3 Millionen Exemplare zurückgegangen. Der Presse-Umsatz sank im selben Zeitraum um 3,7 Prozent 1,4 Millionen Euro Dies meldet der Bundesverband Presse-Grosso auf seiner jährlichen Tagung in Baden-Baden. Damit ist das Kerngeschäft der Grossisten im siebten Jahr in Folge rückläufig. Zum negativen Halbjahresergebnis trugen vor allem die Programm- und Frauenzeitschriften bei, die um jeweils rund 5 Prozent zurückgingen. Zusätzlich machen die 78 im Presse-Grosso-Verband zusammengeschlossenen Grosso-Unternehmen die nachhaltige Konsumzurückhaltung und Schnäppchenmentalität für den Negativtrend verantwortlich.

Für eine Kehrtwende ruft Werner Schiessl, erster Vorsitzender des Presse-Grosso-Verbands, die Unternehmen auf, die Optimierung der Regale und die Pflege des Verkaufsstellennetzes voranzutreiben. Schiessl: "Die vorhandenen guten Ansätze müssen gemeinsam mit der Verlagsseite fortgesetzt und intensiviert werden." Positive Umsatzeffekte werden auch von der Bundestagswahl erwartet. is

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