Presse-Grosso beklagt rückläufigen Umsatz

Dienstag, 02. Mai 2000
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Presse-Grosso Umsatz Focus


Das deutsche Presse-Grosso hat 1999 durchschnittlich 0,63 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahr. Die negative Bilanz ist auf das Grosso-Geschäft im Westen zurückzuführen, wo eine anhaltend negative Entwicklung zu verzeichnen ist. In den neuen Bundesländern konnten die Grossisten ihren Umsatz 1999 demgegenüber leicht steigern. Die Zahl der über das Grosso verkauften Zeitungen und Zeitschriften ging bundesweit um rund 2,9 Prozent zurück. Mit Verlusten haben laut Grosso vor allem die Tagespresse sowie hochauflagige Publikumszeitschriften zu kämpfen. Titel wie der "Stern", der "Spiegel" und "Focus" hätten Umsatzrückgänge von bis zu 10 Prozent zu verzeichnen. Zudem sei eine Verlagerung der Umsätze zu niedrigpreisigen Titeln zu beobachten, insbesondere im Bereich der Programmzeitschriften.
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