Premiere zieht Option für Bundesliga-Rechte bis 2006

Freitag, 31. Oktober 2003
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Premiere Georg Kofler Fußball-Bundesliga DFL Deutschland


Premiere hat seine Option für die Verlängerung der Bundesliga-Übertragungsrechte am heutigen Freitag fristgemäß gegenüber Infront Buli ausgeübt. Damit sichert sich das Abo-TV-Unternehmen die Live-Übertragungsrechte der Fußball-Bundesliga bis zur Weltmeisterschaft 2006 zu den vereinbarten Konditionen - also rund 300 Millionen Euro für 2 Spielzeiten. Der Rechtekatalog umfasst wie bisher alle Spiele der 1. und 2. Bundesliga.

Premiere-Geschäftsführer Georg Kofler geht davon aus, dass nun auch Infront die Option gegenüber der Deutschen Fußball Liga (DFL) ausübt. Damit würde die Vergabe der Bundesliga- Lizenzrechte endgültig bestätigt. "Wir setzen auf Fair Play und eine vertrauensvolle, langfristige Zusammenarbeit. Premiere bleibt der wichtigste Partner des deutschen Profi-Fußballs", sagte Kofler. "Liga und Vereine können jetzt auf einer soliden Grundlage planen. Fans und Fernsehzuschauer können sich darauf verlassen, mit Premiere bei allen Spielen der 1. und 2. Bundesliga live dabei zu sein. Mit seinen Übertragungen wird Premiere weiterhin weltweit anerkannte Maßstäbe setzen."

In diesem Zusammenhang unterstrich Kofler erneut den Anspruch von Premiere, auch bei der WM 2006 in Deutschland eine wichtige Rolle zu spielen: "Wir gehen davon aus, bei der Vergabe der WM-Rechte 2006 angemessen berücksichtigt zu werden. Schließlich sind wir einer der aktivsten Partner des deutschen Fußballs und gelten als Schrittmacher moderner, innovativer Fußballberichterstattung". nr
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