Premiere will Einnahmequellen jenseits von Pay-TV ausbauen

Freitag, 24. August 2007

Der neue Premiere-Chef Michael Börnicke will zusätzliche Einnahmequellen erschließen.Wie das "Handelsblatt" berichtet, will der Sender in den nächsten drei Jahren bis zu 20 Prozent vom Umsatz außerhalb des klassischen Abonnement-Geschäfts erzielen. Derzeit liege die Quote bei knapp 10 Prozent. Erste Maßnahmen zeigen bereits die neue Ausrichtung auf: Premiere hat sich gerade an dem Auktions-Sender 1-2-3-TV beteiligt. Im HORIZONT-Interview sagte Börnicke: "Ich halte 1-2-3-TV noch für unterbewertet. Teleshopping ist ein Wachstumsmarkt."

Gleichzeitig gibt der Sender eine Kapitalerhöhung zur Finanzierung zukünftiger Fußball-Bundesliga-Übertragungsrechte bekannt. Innerhalb der nächsten Wochen sollen neue Aktion mit einem Emissionserlös von bis zu 250 Millionen Euro ausgegeben werden, abhängig von der Marktlage und der Anzahl neuer Aktien. "In den nächsten Monaten stehen wichtige Bieterverfahren an, insbesondere die Neuvergabe der Bundesliga-Rechte für die Spielzeiten 2009/2010 bis 2011/2012. Mit der Ausgabe neuer Aktien gewinnen wir zusätzliche finanzielle Flexibilität für den Erwerb attraktiver Programmrechte und stärken nachhaltig die strategische Position von Premiere", erklärt Börnicke. se

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