Premiere steuert in die Gewinnzone

Mittwoch, 26. Februar 2003
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Premiere Georg Kofler Gewinnzone Umsatz Genesung


Premiere-Chef Georg Kofler kann zufrieden sein: Die defizitäre Pay-TV-Plattform Premiere ist auf dem Weg der Genesung. Der Umsatz, der im vergangenen Jahr bei 826 Millionen Euro lag, soll sich in diesem Jahr auf über 900 Millionen Euro steigern. Der operative Verlust soll von 340 Millionen Euro im Jahr 2002 auf unter 80 Millionen Euro geschraubt werden.

In diesem Jahr soll die Konsolidierung fortgesetzt werden und die Zahl der Abonnenten von derzeit 2,6 auf 2,9 Millionen steigen. Im 1. Halbjahr 2004 peilt Premiere-Chef Georg Kofler den operativen Break-even an: "2003 wird ein Jahr des Wachstums. Endlich können wir unsere ganze Kraft auf das operative Geschäft konzentrieren."

Der Großteil der Premiere-Abonnenten gibt derzeit mehr als 25 Euro im Monat für das Pay-TV-Vergnügen aus. 85 Prozent der Kunden haben eines der Premium-Pakete - Premiere Film, Premiere Sport oder Premiere Super, die Kombination aus beiden - abonniert. 25 Prozent der Startpaket-Abonnenten wechseln innerhalb von fünf Monaten in ein höherwertiges Paket. Die Kündigungsquote lag im 4. Quartal bei 13,9 Prozent. sch>/i>
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