Premiere stabilisiert sich

Dienstag, 07. November 2006
Premiere-Chef Kofler: "Programmangebot hat sich als robust erwiesen."
Premiere-Chef Kofler: "Programmangebot hat sich als robust erwiesen."
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Gewinnzone Premiere Georg Kofler Massenexodus


Premiere ist im dritten Quartal 2006 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der von vielen Beobachtern nach dem Verlust der Bundesligarechte vorhergesagte Massenexodus von Abonnenten ist nicht eingetreten. Ende September zählte die Pay-TV-Plattform 3,37 Millionen Abonnenten. Das sind rund 68.000 oder 2 Prozent weniger als im zweiten Quartal und etwa 35.000 Abonnenten oder 1 Prozent weniger als im Vorjahresvergleich. "Das Geschäftsmodell von Premiere mit seinem vielfältigen, umfassenden Programmangebot hat sich als robust erwiesen," kommentierte Premiere-Chef Georg Kofler die Zahlen. Der Umsatz lag in den ersten neun Monaten bei 269,5 Millionen Euro (Vorjahr: 272,6 Millionen) und damit um etwa 1,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im dritten Quartal erreichte Premiere mit einem Ergebnis von 5,4 Millionen Euro wieder ein leichtes Plus. Das Ergebnis für die ersten neuen Monate liegt mit Minus 151 Millionen Euro allerdings deutlich unter dem Vorjahreszeitraum, als Permiere noch einen Überschuss von 52 Millionen Euro erwirtschaftet hat.

Kofler glaubt, die negativen Auswirkungen des Bundesliga-Rechteverlustes bereits weitgehend verkraftet zu haben: Für das vierte Quartal rechnet er wieder mit steigenden Abonnentenzahlen. Zum Jahresende erwartet Premiere rund 3,4 Millionen zahlende Kunden. dhe

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