Premiere schreibt schwarze Zahlen

Montag, 20. Oktober 2003
Kriegt die Kurve: Georg Kofler
Kriegt die Kurve: Georg Kofler
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Abosender Georg Kofler Weihnachten SZ


Früher als erwartet hat Premiere im 3. Quartal 2003 erstmals schwarze Zahlen im operativen Geschäft geschrieben. Der Abosender erwirtschaftete zwischen Juli bis September 2003 ein EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) in Höhe von 16 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal war noch ein operativer Verlust von 16 Millionen Euro angefallen. Auch für die ersten neun Monate 2003 weist Premiere mit einer Million Euro ein ein leicht positives EBITDA aus.

"Nach Zinsen, Steuern und operativen Abschreibungen verbleibt ein Überschuss von 2 Millionen Euro", freut sich Senderchef und Mitgesellschafter Georg Kofler.

Für das Gesamtjahr 2003 hebt Premiere seine Prognose nochmals an: Der operative Verlust wird demnach unter 30 Millionen Euro liegen. Zuletzt war man von unter 40 Millionen Euro ausgegangen. Für die neue Programmzeitschrift, die wegen eines Rechtsstreits von "TV komplett" zu "TV Kofler" umbannt werden musste, erwartet Kofler bis Weihnachten 350.000, bis Ende des Jahres 2004 über eine Million Abonnenten. Laut Informationen der "SZ" sollen bislang nur 200.000 Hefte verkauft worden sein. Kofler: "Ich glaube, dass wir mit unserem Heft den Anstoß für eine neue Generation von Programmzeitschriften gegeben haben, die neben dem herkömmlichen auch das digitale Fernsehen angemessen abbilden." he
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