Premiere rutscht ins Minus

Dienstag, 08. August 2006
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Die Fußball-WM beschert dem Unterföhringer Pay-TV-Sender Premiere einen Ergebnisverlust im 2. Quartal. Aufgrund von Sonderaufwendungen für die Lizenz und Produktion der WM beläuft sich das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) auf minus 21,8 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum 2005 waren es noch 26,5 Millionen Euro Gewinn.

Der Gesamtumsatz des Unternehmens stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,1 Prozent auf 269,3 Millionen Euro. Der Umsatz im Kerngeschäft mit Programmabonnements, Pay-per-View und Werbung legte um 4,6 Prozent auf rund 255 Millionen Euro zu.

Momentan zählt Premiere rund 3,44 Millionen Abonnenten. Das sind zwar 3,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Verglichen mit dem 1. Quartal 2006 ist die Zahl der zahlenden Premiere-Seher aber um 2,3 Prozent gesunken.

Um die Zahl der Abonnenten wieder noch oben zu treiben wirbt Premiere derzeit mit einer TV-Kampagne, die von DDB Düsseldorf stammt, für sein Fußballangebot. Als Testimonial kommen die Bundesliga-Experten Franz Beckenbauer und Marcel Reif zum Einsatz.

Im Zentrum der Spots steht der lockere und humorvolle Umgang mit dem Thema Fußball. So zeigt einer der beiden Filme die beiden Fußballexperten im Premiere-Studio beim kindlichen Ratespiel um große Fußballstars. Wer richtig liegt wird mit einem Sammelbildchen belohnt. Die von Jo Schmid, Berlin, produzierten Spots sind ab Mitte August im TV und im Kino zu sehen.gen
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