Premiere reicht Wettbewerbsbeschwerde gegen EBU ein

Freitag, 29. Oktober 2004

Der Pay-TV-Sender Premiere hat bei der EU-Kommission eine Wettbewerbsbeschwerde gegen die European Broadcasting Union (EBU) eingereicht. Die EBU ist für den Sportrechteeinkauf der öffentlich-rechtlichen Sender zuständig. "Wir haben gegenüber der Einkaufsmacht der EBU Wettbewerbsnachteile", so die Begründung von Premiere-Chef Georg Kofler.

ARD, ZDF und ORF würden regelmäßig auch Abo-TV-Rechte erwerben, obwohl sie diese nicht nutzen könnten. Zuletzt hatte die EBU Premiere beim Rennen um Rechte an den Olympischen Spielen 2010 und 2012 ausgestochen. Das Unternehmen hat auch eine Beihilfebeschwerde gegen die Gebührenfinanzierung von ARD und ZDF auf den Weg gebracht. he
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