Premiere muss Werbespot stoppen

Freitag, 30. November 2007

Premiere
darf seinen aktuellen Weihnachtsspot nicht mehr ausstrahlen. Das Landgericht München hat den Pay-TV-Anbieter zur Einstellung der Werbung verpflichtet. Die Begründung: Wettbewerbswidriges Verhalten und Verstoß gegen das Irreführungsverbot. Geklagt hat der Interessenverband des Video- und Medienfachhandels in Deutschland (IVD). Der Verband argumentiert, dass entgegen der Darstellung in dem aktuellen TV-Spot Kinofilme wie "Fluch der Karibik 2" und "Der Teufel trägt Prada" nicht zuerst bei Premiere angeboten werden, sondern bereits mehrere Monate zuvor auf DVD und Video erhältlich sind. Der IVD hatte bereits im Dezember 2006 gegen eine Werbekampagne von Premiere geklagt, die damals ebenfalls eingestellt werden musste. dh

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