Premiere kehrt in die Gewinnzone zurück

Dienstag, 06. November 2007
Ist mit dem Geschäftsverlauf zufrieden: Premiere-Chef  Michael Börnicke
Ist mit dem Geschäftsverlauf zufrieden: Premiere-Chef Michael Börnicke
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Wachstumskurs Premiere Gewinnzone Michael Börnicke


Premiere ist wieder auf Wachstumskurs: Das Pay-TV-Unternehmen schrieb im dritten Quartal 2007 schwarze Zahlen und konnte die Zahl der Abonnenten steigern. Der Umsatz stieg im Vergleich zum 2. Quartal 2007 um 8 Prozent auf 247,5 Millionen Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag nach 10,2 Millionen Euro im Vorquartal bei 22 Millionen Euro. Unter dem Strich erzielte Premiere mit 0,1 Millionen Euro knapp ein ausgeglichenes Ergebnis, nachdem im 2. Quartal des Jahres noch ein Nettoverlust von 32,6 Millionen Euro zu Buche schlug. Allerdings profitierte das Unternehmen von einem einmaligen Streuerertrag in Höhe von 12,8 Millionen Euro, der aus einer Neubewertung latenter Steuern resultierte.

Die Zahl der Abonnenten stieg auf rund 4,2 Millionen, wobei 640.000 Arena-Kunden in die Bilanz mit einfließen. Die Zahl der direkten Premiere-Abonnenten stieg um rund 58.000 auf 3,5 Millionen.

Premiere-Chef Michael Börnicke zeigte sich mit dem Ergebnis "insgesamt zufrieden". Für das Gesamtjahr 2007 erwartet er 3,7 Millionen direkte Kunden und 700.000 über Arena. Der Umsatz wird den Prognosen zufolge bei rund 1 Milliarde Euro liegen, das Ebitda zwischen 80 und 100 Millionen Euro. Für 2008 geht Börnicke von einer weiteren positiven Geschäftsentwicklung aus. dh
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