Premiere baut um und bringt verbilligtes Basispaket

Montag, 20. August 2001

Nach dem "Ran"-Fiasko und stagnierenden Abozahlen im Bezahlfernsehen geht die Kirch-Gruppe jetzt in die Tarif-Offensive. Ab 1. Oktober 2001 bietet der Abonnentensender Premiere ein Basispaket für 15 Euro (29,34 Mark) monatlich inklusive Decoder an. Bislang musste man für das Einsteigerpaket etwa 56 Mark bezahlen. Premiere Basic will mit 15 Kanälen (Studio Universal, Cartoons, Classica, Erotik und anderen) einen Einblick in das gesamte Spektrum von Premiere World geben.

"Damit erleichtern wir den Einstieg ins digitale Abonnementfernsehen", erläutert Manfred Puffer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Premiere World. Premiere Basic ist Teil einer umfassenden Programm- und Angebotsreform, die heute auf einer Pressekonferenz in Hamburg vorgestellt wurde. Das Einstiegsangebot ist künftig auch Bestandteil von vier weiteren Premiere World Programmpaketen. Eine der wesentlichen Verbesserungen, so Puffer, sei die Integration des Saisontickets in das Premiere-Sport-Paket. Damit können Abonnenten von Premiere Sport künftig ohne Zusatzkosten alle Begegnungen der Fußball-Bundesliga live verfolgen.

Insgesamt bietet Premiere World ab dem 1. Oktober fünf Pakete. Bei allen Angeboten ist der Digital-Receiver im Preis enthalten. Neben Premiere Basic und Premiere Sport (ab 30 EURO; 58,67 Mark) gibt es wie bisher das Premiere Movie-Paket (ab 25 EURO; 48,90 Mark) und das Premiere Super-Paket (ab 35 EURO; 68,45 Mark), eine Kombination aus Premiere Basic, Movie und Sport. Neu ist das so genannte "All In-Paket" mit einer Flat-Rate (ab 55 EURO; 107,57 Mark). Für einen monatlichen Festpreis erhält der Zuschauer das komplette Angebot des Super-Paketes sowie unbeschränkten Zugang zu Premiere Select, dem Pay-per-view-Angebot von Premiere World.
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