Premiere-Investoren machen Kasse

Mittwoch, 28. September 2005

Gut ein halbes Jahr nach dem Börsengang von Premiere verkaufen die Finanzinvestoren den Großteil ihrer Beteiligungen an dem Bezahlsender. Die Beteiligungsgesellschaft Permira als bisher größter Aktionär, die Bayern LB, die Hypo-Vereinsbank und die österreichische Bawag trennten sich von 20,76 Millionen Premiere-Aktien, was einem Börsenwert von fast einer halben Milliarde Euro und einem Anteil von 25 Prozent entspricht. Premiere-Chef Georg Kofler ist jetzt nun mit knapp 14 Prozent der Anteile größter Einzelaktionär. Für den Verkauf hatten die Finanzfirmen ihre Beteiligungen in der Fernseh Holding III in Luxemburg gebündelt. In dem Zuge sinkt der Anteil von Permira von 23,7 auf 5,9 Prozent. Die Beteiligungen der drei anderen Investoren reduziert sich ebenfalls um drei Viertel. Lehman Brothers sollte die Aktien im Auftrag der Holding an institutionelle Investoren verkaufen. Über die Höhe des Gewinns schwieg sich Permira aus. Premiere sei ein "zufriedenstellendes Investment" sagte ein Sprecher. mh

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