Premiere-Chef Georg Kofler wettert gegen Bundesligadeal

Montag, 30. Juni 2003

Nicht einverstanden mit dem Zuschlag der Bundesligarechte im Free-TV für die ARD ist der Premiere-Chef Georg Kofler. Denn für sein Rechtepaket hat er mit 150 Millionen Euro etwa das Doppelte bezahlt wie ARD (Zusammenfassung der Samstagsspiele) und DSF (zweite Liga und Sonntagsspiele) zusammen. Kofler sei bei dem Vertragsabschluss vom Free-TV-Partner Sat 1 ausgegangen und hätte deshalb "gewaltige Zugeständnisse" gemacht.

Dass nun die gebürenfinanzierte ARD übertrage sei "höchst ärgerlich". Kofler will prüfen, ob Premiere eine Option für die Übertragung 2004/05 und 2005/06 überhaupt ziehen will. Ohne die Einnahmen von Premiere müssten der Rechtehändler Infront und die Clubs größere finanzielle Einbußen hinnehmen. he
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