Post und VDZ vereinbaren reduzierte Preissteigerung beim Presseversand

Dienstag, 25. Juli 2006

Die Deutsche Post und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) haben ein modifiziertes Modell für die Preisentwicklung beim Presseversand vereinbart. Danach werden die Preisse im kommenden Jahr um 2 Prozent nach oben gehen. 2008 steigen sie um 1,75 Prozent und 2009 um 1,25 Prozent. 2010 und 2011 soll es keine weitere Steigerung geben. Bislang war die Preisentwicklung für den Presseversand an die Inflationsrate gekoppelt, diese wird aber nun voraussichtlich bereits 2007 unterschritten. VDZ-Verhandlungsführer Hartmut Bühne, Leiter DPV Deutscher Pressevertrieb, wertet das neue Modell als Erfolg: "Das Ergebnis garantiert für die nächsten Jahre Planungssicherheit für die Verlage."

Ab 2007 wird außerdem schrittweise das Produkt Premium Adress eingefürt, das das bisherige elektronische Adress-Update-Verfahren ab 1. Januar 2009 ablösen soll. Zusätzlich sind weitere Kooperationen von Post und Verlagen im Marketing vorgesehen. stu

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