Poprawe-Nachfolge: Markus Schönmann springt bei der Burda Creative Group in die Bresche

Donnerstag, 14. April 2011
Markus Schönmann wird kommissarischer Chef der Burda Creative Group
Markus Schönmann wird kommissarischer Chef der Burda Creative Group

Das Personalkarussell bei Burda dreht sich munter weiter. Nach Burkhard Graßmann und Gregor Vogelsang heuert nun auch Markus Schönmann bei dem Münchner Verlagshaus an. Anders als seine künftigen Mitstreiter wird der Ex-Deutschlandchef von Condé Nast nur übergangsweise bei Burda tätig sein. Der 42-Jährige übernimmt ab sofort als Interims-Manager die Geschäftsführung der Burda Creative Group und füllt somit die Lücke, die vor wenigen Tagen nach der Trennung von Ute Poprawe entstanden ist. Poprawe war Ende März bei Hubert Burda Media nach nur sechs Monaten ausgeschieden - laut Unternehmensangaben „in gegenseitigem Einvernehmen". Als Chefin der im November 2010 aus Burda Yukom, Burda Media Solutions und dem Creative Marketing des Burda-Vermarkters BCN entstandenen Burda Creative Group sollte sich Poprawe um die Entwicklung kreativer und individueller Angebote für Kunden kümmern, die dann von der BCG vermarktet werden sollten. Diesen Job legt Burda-Vorstand Philipp Welte nun in neue Hände: „Mit Markus Schönmann übernimmt ein erfahrener Medien- und Kreativmanager das Ruder, der sich auf die Konzeption integrierter Vermarktungskonzepte versteht", urteilt Welte.

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Erfahrung im Medienbusiness hat Schönmann zur Genüge. Nach sechs Jahren in der Pro-Sieben-Gruppe baute Schönmann bei Condé Nast Deutschland das heutige Zeitschriftenangebot mit auf und verantwortete zehn Jahre lang als Geschäftsführer alle Internet-Angebote. Als General Manager war er dort zuletzt übergreifend für die zentralen operativen Bereiche des Verlages wie Anzeigenvermarktung, Vertrieb, Marketing und Kommunikation zuständig.

Nach seinem Abschied von Condé Nast im September 2009 war Schönmann als Berater und selbstständiger Medienunternehmer tätig. Außerdem stieg er im Juli 2010 als Gesellschafter beim Münchner Medienunternehmen Wunder Media ein. Nach der Unterbrechung als Geschäftsführer der Burda Creative Group wird er seine Tätigkeit als Unternehmer wieder aufnehmen. mas
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