Playboy.com entlässt ein Zehntel der Mitarbeiter

Montag, 13. August 2001
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Onlinebereich Verkaufsabteilung Zehnteln


Der Playboy-Verlag kündigt 10 Prozent seiner Mitarbeiter im Onlinebereich. Betroffen sind vor allem die Marketing- und Verkaufsabteilung. Als Grund führt der US-Branchendienst Internet.com um 65 Prozent gesunkene Werbeeinnahmen an.

Das Unternehmen erwirtschaftete im 2. Quartal einen Verlust von 8 Millionen Dollar, ver- glichen mit 5,9 Millionen Dollar im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Umsatz fiel um 6 Prozent von 77,2 Millionen Dollar auf 72,8 Millionen Dollar. Im Onlinebereich liegt der vor allem aus Anzeigen und dem kostenpflichtigen Playboy-Club resultierende Umsatz bei rund 6,3 Millionen Dollar. Die Anzeigeneinnahmen sollen nach unternehmensinternen Schätzungen im 3. Quartal um weitere 3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum sinken.
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