Plasberg-Talk erhält Medienpreis

Donnerstag, 24. November 2005

Im Wettbewerb um den Ernst Schneider IHK Medienpreis 2005 stehen die Gewinner fest. Drei Jurys in den Sparten Fernsehen, Hörfunk und Regionalzeitungen haben aus 18 Beiträgen für den deutschen Wirtschaftspreis folgende Preisträger ausgewählt. Gewinner im Bereich Fernsehen in der Kategorie "Große Wirtschaftssendung" wurde: Cathrin Mehlgarten für "Schuldnerparadies Deutschland" (Redaktion Harald Schibrani, gesendet im SWR)

In der Kategorie "Talkshow":

Frank Plasberg und sein Team um Stefan Wirtz (Redaktion) und Jürgen Schulte (Produktion) für "Firma saniert - Mitarbeiter ruiniert" ("Hart aber fair"), gesendet im WDR

In der Kategorie "Wirtschaft in der Unterhaltung":

Axel Engstfeld für "Mission X - Der Stromkrieg" (Redaktion Daniel Manthey, Günter Myrell, gesendet im ZDF). In der Kategorie "Technik" ging der Preis an:

Robert Schotter für den Beitrag "Aufzüge" (Pro Sieben)

Im Bereich Hörfunk geht der Preis in der Kategorie "Große Wirtschaftssendung" an:

Dieter Mayer-Simeth für "Outlet, Fake & Company" (Redaktion Dr.Oliver Boeck, gesendet im BR)

Im Bereich Zeitungen vergibt die Jury den Preis in der Kategorie "Wirtschaft in der Regionalzeitung" an die Wirtschaftsredaktion der:

"Rheinischen Post" (Martin Kessler)

Der Veranstalterpreis geht an:

Die Deutsche Welle für die 50-teilige Hörfunkserie "Heimliche Weltmeister".

Der Ernst Schneider IHK Medienpreis wird jährlich für herausragende Wirtschaftsbeiträge verliehen. Mit dem Preis wollen die Industrie und Handelskammern den Bürgern mehr Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge vermitteln. Der Ernst Schneider IHK Medienpreis 2005 ist mit 70 000 Euro dotiert.

Öffentlichrechtliche und private Sender reichten 226 Fernseh- und 133 Hörfunkbeiträge ein - so viel wie noch nie. Um den Preis der besten regionalen Wirtschaftsberichterstattung bewarben sich 33 Zeitungen.

Die Fernsehjury bestand aus Nikolaus Brender, Chefredakteur des ZDF, Ulrike Gehring, Vizepräsidentin der IHK Frankfurt, Helmut Reitze, Intendant des Hessischen Rundfunks, DPA-Chef Walter Richtberg (gleichzeitig Vorsitzender des Ernst-Schneider-Preis) und Johannes Züll, Geschäftsführer von n-tv. In der Hörfunk- und Zeitungsjury arbeiteten unter anderem Joachim Lenz, Programmdirektor Hörfunk der Deutschen Welle, Monika Piel, Hörfunkdirektorin des WDR, Roswitha Ditzen-Blanke, Herausgeberin der "Nordsee-Zeitung". nr

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