Pixelpark verzeichnet Umsatzeinbußen

Dienstag, 20. November 2001

Der Berliner Internetdienstleister Pixelpark hat im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 17,4 Millionen Euro umgesetzt. Damit sind die Umsätze im Vergleich zum Vorquartal um 26 Prozent geschrumpft. Gleichzeitig verzeichnet das Unternehmen beim Betriebsergebnis einen Verlust in Höhe von 14,2 Millionen Euro.

Begründet wird der Negativtrend mit dem weiterhin schwierigen Marktumfeld. So habe man vor allem im September spürbare Einbußen hinnehmen müssen. Auch für die nächsten Monate sieht Pixelpark schwarz. Aufgrund der anhaltenden Zurückhaltung für Investitionen im IT-Sektor sei nicht mit einer signifikanten Verbesserung innerhalb der nächsten sechs Monate zu rechnen. Zudem sei der ursprünglich fürs 4. Quartal anvisierte Break-even wegen des schwachen Auftragsvolumens - insbesondere in den Kernländern Deutschland und Schweiz - nicht mehr realistisch.

Um die Kosten weiter zu senken, werde Pixelpark die vertrieblichen Aktivitäten verstärken und "Maßnahmen hinsichtlich des geographischen Fokus" überprüfen. Pixelpark hatte Ende September noch knapp 18 Millionen Euro auf der hohen Kante.
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