Pixelpark verabschiedet sich für dieses Jahr von der Gewinnzone

Donnerstag, 29. August 2002
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Pixelpark Paulus Neef Gewinnzone


Der Berliner Internetdienstleister Pixelpark bleibt in Schieflage. Eigentlich wollte Agentur-Chef Paulus Neef noch im 4. Quartal dieses Jahres wieder schwarze Zahlen schreiben. Jetzt machen ihm die Zahlen für das abgelaufene 2. Quartal einen Strich durch die Rechnung: Demnach hat sich die Gesamtleistung des Pixelpark-Konzerns im 2. Quartal 2002 auf zwölf Millionen Euro nahezu halbiert, im Vorjahr lag sie noch bei 23,5 Millionen Euro.

Den Betriebsverlust (Ebit) beziffert der Dienstleister auf zehn Millionen Euro nach einem Fehlbetrag von 18,6 Millionen Euro im Vorjahr. Pixelpark habe die Unternehmenszahlen erstmals nach den internationalen Bilanzregeln IAS ausgewiesen, deshalb seien sie nur bedingt mit den Ergebnissen des Vorjahres vergleichbar, merkt das Unternehmen an.

Die derzeitige Investitionszurückhaltung könne nicht mehr als kurzfristige Entwicklung angesehen werden, hieß es. Der Vorstand hält es "für wahrscheinlich, dass die bisherige Prognose - das Erreichen der Profitabilität im 4. Quartal 2002 - realisiert werden kann.
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