Pixelpark streicht 200 Stellen in Deutschland

Dienstag, 22. Mai 2001
Greift durch: Pixelpark-Chef Paulus Neef
Greift durch: Pixelpark-Chef Paulus Neef

Die Berliner Multimediaagentur Pixelpark will im Zuge von Restrukturierungsmaßnahmen bis Ende September 2 Millionen Euro an Kosten einsparen und deshalb ihre Belegschaft um mehr als 25 Prozent reduzieren. So sollen allein in Deutschland bis Ende September dieses Jahres 200 Mitarbeiter entlassen werden.

Die Niederlassungen in Frankfurt und Stuttgart sollen dem Bericht zufolge bereits Ende Juni geschlossen werden. Das Büro in Dortmund werde durch einen Managament-Buyout ausgegliedert, heißt es. Bei den Standorten in Hamburg, München und Köln sei die Konsolidierung hingegen bereits abgeschlossen. Im Ausland plane Pixelpark, insgesamt 90 Stellen abzubauen. Dazu solle das Büro in den USA geschlossen und das Osteuropageschäft ausgegliedert werden.

Im 1. Quartal hatte Pixelparkbei einem Gesamtumsatz von 26,1 Millionen Euro einen Konzernfehlbetrag von 25 Millionen Euro ausgewiesen. Der operative Verlust wurde mit 12,7 Millionen Euro angegeben. Unterdessen hat der erst kürzlich gegründete Betriebsrat von Pixelpark beim zuständigen Arbeitsgericht in Berlin eine einstweilige Verfügung gegen die Geschäftsführung des Internetdienstleisters beantragt.
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