Pixelpark macht mehr Umsatz und wieder Verluste

Mittwoch, 06. September 2006

Der Interaktivdienstleister Pixelpark hat seinen Geschäftsbericht für das erste Halbjahr 2006 vorgelegt. Danach sorgten Sonderbelastungen für ein negatives operatives Ergebnis (Ebitda). Wie das Berliner Unternehmen mitteilt, lag das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Berichtszeitraum (1. Januar bis 30. Juni) bei minus 0,6 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum konnte noch ein Gewinn von 0,1 Millionen Euro verbucht werden. Das Konzernergebnis beträgt für das erste Halbjahr 2006 minus 1,1 Millionen Euro (1. Halbjahr 2005: minus 34 000 Euro). Als Begründung für die roten Zahlen nennt das Unternehmen unter anderem die Kosten für die Fortsetzung seiner Einkaufstour sowie deren Folgekosten. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich Pixelpark unter anderem mehrheitlich an der werbeagentur Schindler, Parent & Cie beteiligt.

Trotz der Gesamteinbußen setzten die drei Geschäftsbereiche Agentur, Informationstechnologie und Beratung im Berichtszeitraum 17,2 Millionen Euro um. Das entspricht einem Zuwachs von 138 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (7,2 Millionen).

Sparpotential sieht Pixelpark in der für das zweite Halbjahr 2006 angekündigten Fusion mit der Fullservice-Agentur Elephant Seven. Einzelheiten über den Zusammenschluss der beiden Unternehmen sollen noch im September veröffentlicht werden. ems

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