Pixelpark macht Schuldverschreibung perfekt

Freitag, 21. November 2008

Der angeschlagene IT-Dienstleister Pixelpark hat einen Käufer für die Anfang Oktober beschlossene Wandelschuldverschreibung gefunden. Wie der Internetkonzern in Berlin mitteilte, zeichnete ein institutioneller Investor die Schuldverschreibung in Höhe von rund 3,7 Millionen Euro. Dabei dürftes es sich um die Investorengruppe Erste Investmentclub Börsebius Weser handeln, die bereits 22,2 Prozent der Pixelpark-Anteile hält. Pixelpark hatte sich erst Mitte September 3,3 Millionen Euro am Kapitalmarkt geliehen, um die nötige Restrukturierung zu finanzieren. Hintergrund waren die desaströsen Halbjahreszahlen. Der Konzern hatte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Verlust von 13,5 Millionen Euro erwirtschaftet. In der Folge legte der Vorstand Anfang November ein ehrgeiziges Sanierungskonzept vor, dass unter anderem Stellenkürzungen und den Verkauf von defizitären Tochtergesellschaften vorsieht. brö
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