Pearson mit trüben Aussichten für das Zeitungsgeschäft

Montag, 16. Dezember 2002

Der britisch-amerikanische Medienkonzern Pearson geht nicht von einer spürbaren Besserung des Geschäfts im Jahr 2003 aus. Wie Finanzvorstand Rona Fairhead betont, werde sich der Werbemarkt nicht verbessern, solange das Vertrauen der Finanz- und Unternehmenswelt in den Markt nicht zurückgekehrt sei. Davon betroffen sei vor allem das Zeitungsgeschäft des Konzerns um die Financial Times Group.

Schon dieses Jahr werde der Umsatz der Gruppe, zu der unter anderem die französische Wirtschaftszeitung "Les Echos" sowie die Hälfte der "Financial Times Deutschland" gehört, mit rund 20 Prozent Minus stärker zurückgehen als ursprünglich erwartet. Dennoch könne der Konzern seine Ertragsprognosen für dieses Jahr erfüllen. Der Grund dafür liegt in der guten Performance der konjunktur-unabhängigen Schul- und Studienbuchsparte sowie des Taschenbuch-Verlags Penguin.
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