Pearson-Gruppe wieder in den schwarzen Zahlen

Dienstag, 04. März 2003

Die Verlagsgruppe Pearson hat im zweiten Halbjahr des abgelaufenen Geschäftsjahrs wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der Nettogewinn lag bei rund 140 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres verbuchte das Unternehmen noch einen Verlust von 424 Millionen Euro. Der Umsatz stieg im zweiten Halbjahr um 6,7 Prozent auf 3,63 Milliarden Euro. Dies sei unter anderem auf das gute Geschäft in der Schulbuchsparte zurückzuführen. Das Geschäft mit Schulbüchern macht mittlerweile fast zwei Drittel des Gesamtumsatzes der Pearson-Gruppe aus.

Für das Gesamtjahr weist das Unternehmen jedoch einen Verlust aus: Das Ergebnis inklusive Einmaleffekte lag bei minus 36,2 Millionen Euro gegenüber einem Minus von 632 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der operative Gewinn lag bei 714 Millionen Euro. Die zu Pearson gehörte FT Group wies eine Gewinnsteigerung um acht Prozent auf 116 Millionen Euro auf.

Finanzvorstand Rona Fairhead schloss einen Verkauf der "Financial Times" erneut aus. Die Zeitung habe im vergangenen Jahr die Kosten um 23 Millionen Euro gesenkt und Einsparpotenziale für das laufende Jahr entdeckt. Das Blatt wird in diesem Jahr einem Relaunch unterzogen und bekommt ein neues Samstags-Magazin. Im Herbst wird einen Asienausgabe der "FT" auf den Markt gebracht. ra
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