Pay TV: AGF belegt starke Quoten von 13th Street und Syfy

Dienstag, 22. Mai 2012
Universal-Networks-Chefin Katharina Behrends konnte starke Zahlen präsentieren
Universal-Networks-Chefin Katharina Behrends konnte starke Zahlen präsentieren


Seit dem 1. Mai lässt der Pay-TV-Betreiber Universal Networks International Germany für seine Sender die Zuschauerzahlen von der AGF offiziell erfassen. Die Einschaltquoten der ersten Wochen zeigen: Die Sender 13th Street und Syfy können durchaus mit kleineren Free-TV-Sendern mithalten. Nun hofft Universal Networks auf einen Schub für die Werbevermarktung. Am Montag präsentierte Universal-Networks-Chefin Katharina Behrends bei einem Pressegespräch die ersten Zahlen für die deutschen Pay-TV-Sender des Anbieters. Vor allem für die beiden Universal-Flaggschiffe 13th Street und Syfy konnte die Geschäftsführerin beachtliche Zahlen vorweisen: Wenn man die Live-Fußballübertragungen von Sky außen vor lässt, belegten die beiden Universal-Sender in der ersten Maihälfte 27 der ersten 30 Plätze im Pay-TV-Ranking. Einzelne Sendungen wie "Navy CIS" bei 13th Street (180.000 Zuschauer/1,6 Prozent Marktanteil) oder "Warehouse 13" bei Syfy (160.000 Zuschauer/0,6 Prozent Marktanteil) erzielten dabei Reichweiten, die sich mit denen kleinerer Free-TV-Sender durchaus messen können.

"Die GfK-Zahlen unserer Sender 13th Street Universal und Syfy lassen auf einen Paradigmenwechsel schließen. Wir waren schon immer überzeugt, dass Pay TV in Deutschland funktioniert, jetzt können wir es beweisen", freut sich Universal-Networks-Chefin Behrends.

Bemerkenswert ist, dass Universal vor allem mit Serien punkten konnte - gerade einmal drei Spielfilme finden sich in der ersten Maihälfte in den Top 30-Sendungen der von der GFK erfassten Pay-TV-Sender (ohne Sport). Dabei hat sich für Universal vermutlich auch bezahlt gemacht, dass der Anbieter bei der Verbreitung nicht nur auf Sky setzt, sondern auch in den Pay-TV-Paketen aller großen Kabelnetzbetreiber vertreten ist und damit eine entsprechend hohe technische Reichweite erzielt.

Behrends hofft nun darauf, mit den validen AGF-Zahlen künftig auch in der Vermarktung punkten zu können: "Erste Werbetreibende bewerten die Situation bereits neu. Nun ist es an den Mediaagenturen und Redaktionen die Relevanz zu erkennen, die Pay TV nachweislich hat." dh
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