Panini-Verlag setzt auf die Landlust von Kindern

Donnerstag, 12. Juli 2012
Nicht verwechseln: "Landkind" aus dem Panini-Verlag
Nicht verwechseln: "Landkind" aus dem Panini-Verlag

Dass Landmagazine Verlagen momentan ein Wachstumssegment bescheren, ist nicht neu. Das Erfolgskonzept des im Oktober 2005 gestarteten Vorreiters "Landlust" wurde dementsprechend bereits vielfach kopiert. Der Panini-Verlag tut dies nun jedoch besonders auffällig: mit seinem neuen Heft "Landkind", das seit 11. Juli in ausgewählten Regionen erhältlich ist. Am Kiosk könnten die beiden Magazine zumindest leicht verwechselt werden. Genau wie die Zeitschrift aus dem Landwirtschaftsverlag Münster setzt Panini einen Teil des Titels "Landkind" kursiv, auch das Cover-Layout mit drei kleinen Bildern zum Inhalt gleicht dem von "Landlust" frappierend. Immerhin inhaltlich setzt der Stuttgarter Verlag auf ein Alleinstellungsmerkmal und verbindet die derzeit so beliebten Land- mit Kinderthemen. So gibt es im ersten Heft einen Artikel zu den "schönsten Spielen aus Omas Zeiten" sowie Tipps für Picknick und Familien-Spaziergang. Zusätzlich liegt dem Magazin ein achtseitiges Extraheft für Kinder zwischen zwei und zehn Jahren mit Ausmalbildern, Rätsel, Basteltipps und Postern bei.

"Uns ist bewusst, dass wir in einen dicht besetzten Markt neu einsteigen, wir sind aber überzeugt, dass sich unsere Idee der Kombination von Landleben, Kindheit und Familie durchsetzt", sagt Frank Zomerdijk, Geschäftsführer des Panini-Verlags. Wenn das 124-seitige Heft bei den Lesern ankommt, soll "Landkind" ab Herbst alle zwei Monate erscheinen. Der Copypreis liegt bei 4,50 Euro, eine Anzeigenseite kostet 11.500 Euro. kl
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