Paid Content: Nutzer bevorzugen Abo-Modelle im Netz

Dienstag, 15. Juni 2010
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Fittkau & Maaß


Nutzer von elektronischen Zeitungen und Zeitschriften präferieren Abo-Modelle. Pay-per-click-Modelle, bei denen für einzelne Artikel Gebühren fällig werden, bevorzugen nur eine Minderheit. Das geht aus einer aktuellen Studie zum Thema Paid Content der Unternehmensberatung Fittkau & Maaß Consulting hervor. Hätten zahlungsbereite Nutzer die Wahl, würden 36,4 Prozent ein Abo-Modell bevorzugen. Nur 19 Prozent würden lieber für einzelne Texte bezahlen. Eine Mehrheit von 44,6 Prozent will sich jedoch nicht auf ein bestimmtes Zahlungsmodell festlegen. Die Folgerung von Fittkau & Maaß: "Das redaktionelle Gesamtwerk einer Online-Zeitung bzw. -Zeitschrift wird von den Lesern durchaus honoriert! Die Paid Content-Zukunft muss keineswegs auf eine Dominanz der "Pay-per"-Modelle hinauslaufen."

Allerdings bestätigt die Studie einmal mehr, dass die Zahlungsbereitschaft für Inhalte im Internet eher schwach ausgeprägt ist: Über die Hälfte der Befragten (54,6 Prozent) wollen für Online-Zeitungen und -Zeitschriften "auf keinen Fall" bezahlen. Immerhin knapp ein Viertel (23,5 Prozent) können sich vorstellen "bei angemessenen Preisen" für Online-Inhalte zu bezahlen, 21,9 Prozent sind sich nicht schlüssig. Gefragt seien nun "nutzerorientierte Content-Angebote nebst Zahlungsmodelle, die potentielle Leser überzeugen". dh

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