PSR-Gruppe mit neuem Betätigunsgfeld: Grundsteinlegung für ersten Freizeitpark in Ostdeutschland

Mittwoch, 29. August 2001

Der 54. Deutsche Freizeitpark entsteht bei Leipzig. Im ehemaligen Braunkohletagebau Zwenkau wurde der Grundstein für das Projekt gelegt, an dem die PSR-Tochter Emir Beteiligung Mehrheitsgesellschafter ist. Neben ihr sind auch die Unternehmen des Berliner Privatsenders 93,4 RS2, RSH und die Frank Otto Beteiligungsgesellschaft FOM mit je 10 Prozent im Boot. Weitere 10 Prozent halten Privatpersonen.

Im zweiten Quartal nächsten Jahres soll der "Familien- und Freizeitpark Leipzig" mit einer Gesamtfläche von 25 Hektar eröffnet werden. Der endgültige Name wird erst zum Jahresende kommuniziert. Im 1. Bauabschnitt werden 75 Millionen Mark verbaut, bis 2008 sind Investitionen in Höhe von 153 Millionen Mark geplant. In 5 Jahren soll der schrittweise auszubauende Park deutschlandweit über Print, Radio und TV beworben werden, später auch europaweit. 2004 will man das Gebiet zum Ganzjahrespark ausgebaut haben.

Im kommenden Jahr rechnen die Veranstalter bereits mit 450.000 Besuchern, zur Refinanzierung wollte sich Peter Vohle, Geschäftsführer der Eventpark, nicht äußern. Allerdings reisten jährlich rund eine Million Sachsen in die deutschen Freizeitparks, noch mehr würden es gerne tun. Laut PSR-Sprecher Peter Zimmermann sollen in dem Park - anders als etwa im ZDF-Medienpark - keinen Medien und Medienmarken vorgeführt werden.
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