PR-Rat kritisiert ARD für wiederholte Schleichwerbung

Freitag, 20. Juni 2008
Themenseiten zu diesem Artikel:

ARD Schleichwerbung Berlin Ausstrahlung


Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) in Berlin rügt die ARD für die wiederholte Ausstrahlung von Serien, in denen Schleichwerbung nachgewiesen wurde. Der Vorwurf: Nachdem sieben Pharmaunternehmen für die Platzierung verdeckter Werbebotschaften in der ARD-Serie "In aller Freundschaft" gerügt worden sind, hätten Zuschauer der ARD-Programme festgestellt, dass die fraglichen Sendungen in den dritten Programmen der ARD fast unverändert wiederholt wuden. Konkrete Produkt- oder Wirkstoffnennungen würden zwar akustisch überblendet oder verändert, der Zuschauer könnten aber den konkreten Produktbezug selbst herstellen. Der Rat fordert daher von Raff "Ihrer besonderen Verantwortung als öffentlich-rechtliche Sendeanstalten nachzukommen und alle Serien, in denen gemäß den Listen der ARD-Clearingstelle Schleichwerbung festgestellt wurde, vor einer erneuten Ausstrahlung zu prüfen und entsprechende Passagen zu schneiden, vollständig zu überblenden, für die Zuschauer als Werbebotschaft eindeutig kenntlich zu machen oder die Folgen nicht mehr auszustrahlen." np



Meist gelesen
stats